Das Thema „Berufe“ steht an im Heimat- und Sachkundeunterricht. Die Klassenlehrerin unseres jüngsten Sohnes hat ein paar Eltern eingeladen, ihren Beruf vorzustellen. Diese Woche durfte ich den Kindern erzählen, was ich arbeite.
Und mal wieder wusste ich nicht so genau, wie ich meinen Beruf nennen soll – eine Schwierigkeit, die mich seit Eröffnung unserer Praxis 2009 begleitet.
Entspannungspädagogin, Coach, Beraterin, Transformations-Therapeutin, Mentorin, Kinderyogalehrerin, Aufstellungsleitung, … irgendwie von allem ein bisschen, je nach Klient und Anliegen.

Jeder, der sich mit Marketing und Sales auskennt, schlägt jetzt die Hände über dem Kopf zusammen… Ich weiß schon, ich sollte mich klar positionieren und mein Alleinstellungsmerkmal herausstellen, damit du mich findest kannst, wenn du jemanden suchst, der dir bei deinen speziellen Herausforderungen zur Seite steht.
Ich hab´s echt probiert mit der klaren Positionierung 🙂

Klar ist: ich habe keine staatliche Heilerlaubnis.
Die brauche ich auch nicht, weil ich weder Diagnosen stelle noch heile.
Ich arbeite mit gesunden Menschen, die sich selbst mit den ganz normalen Alltagsmacken auf den Keks gehen, sich anderen Menschen oder den Umständen ausgeliefert fühlen, im Umgang mit den eigenen Gefühlen Handlungsbedarf sehen oder einfach noch keinen Weg gefunden haben, glücklich zu sein (vielleicht zufrieden, aber eben nicht wirklich glücklich).

Klar ist auch: Menschen, die zu mir kommen, wollen etwas verändern und sind prinzipiell bereit, dafür die Verantwortung zu übernehmen.
Diejenigen, die sich Veränderung wünschen, ohne selbst etwas dafür zu tun, gehen relativ schnell wieder und suchen sich einen für sie passenderen Ansprechpartner.

In der Beratung war meine bisher jüngste Klientin 12, die älteste Anfang 60, beim Yoga jeweils ein ganzes Stück jünger bzw. älter.
Ich biete Einzelgespräche und verschiedene Gruppenangebote für Männer und Frauen an.

Es gibt weder eine staatlich anerkannte Ausbildung noch einen geschützten Begriff für das, was ich mache.
Wie auch? Um ganzheitlich (Körper, Geist und Seele!) arbeiten zu können, füllt sich mein Werkzeug- und Erfahrungskoffer seit über 15 Jahren durch zahlreiche Fortbildungen in verschiedensten Bereichen und viel Selbsterfahrung. Ich leite keine Übung an, die ich nicht selbst vorher als Teilnehmer „getestet“ habe.

Meine Tage sind bunt, abwechslungsreich und immer spannend!


Was erwartet dich, wenn du meine Dienste nutzen möchtest?  Je nachdem, was dir gerade gut tut, etwas davon:

  • Oft und gerne stelle ich dir Fragen.
  • Ich höre dir zu, auch auf das Unausgesprochene zwischen den Zeilen.
  • Ich mache dich auf Widersprüche in deinen bewährten Vermeidungsstrategien aufmerksam und rüttle mal vorsichtig, mal entschlossener an deinem Selbst- und Weltbild.
  • Wir entlarven Illusionen und laden Licht ein, wo Schatten nicht mehr erwünscht oder hilfreich ist.
  • Ich baue dich auf, motiviere dich und feuere dich an.
  • Ich spreche dir Mut zu, dich deinen Ängsten zu stellen, Fesseln abzulegen und Grenzen zu erweitern.
  • In anderen Situationen üben wir, Grenzen überhaupt erst einmal zu erkennen, sie dir zu erlauben, klar zu formulieren und sichtbar zu setzen.
  • Ich helfe dir dabei, dir deiner Werte bewusst zu werden und nach ihnen zu leben.
  • Wir arbeiten an einer klaren, friedlichen Kommunikation.
  • Ich erkläre…
    in den allermeisten Fällen hat das etwas mit Hintergrundwissen rund um die Spielregeln des Lebens (die Geistigen Gesetze), die Annahme all deiner Aspekte und die Einheit von Denken, Fühlen und Handeln zu tun …
    manchmal wiederhole ich die wichtigen Punkte so lange, bis sie dir und mir zum Hals raushängen und sie endlich vom Verstehen ins Begreifen gerutscht und verinnerlicht sind. Oder wie Barbara Lampl so schön sagt: bis aus Wissen Können geworden ist 🙂
  • Wir hinterfragen Glaubenssätze und alte Schutzmechanismen.
  • Wir schulen deine Körperwahrnehmung.
  • Wir bringen sanfte Achtsamkeit in deinen Alltag.
  • Ich übe mit dir, einen gesunden Umgang mit deinen Gefühlen (ALLEN Gefühlen!) zu lernen.
  • Ich lade dich ein, all den unterdrückten Schmerz endlich raus zu lassen, reiche dir Taschentücher und schaffe dir einen geschützten Raum.
  • Läufst du hingegen Gefahr, dich um echte Trauer oder Wut zu drücken und in anhaltendem Selbstmitleid zu baden, verteile ich freundlich und bestimmt (angeblich „ekelhaft konsequent“ – pff…) den nötigen Arschtritt.
  • Ich erinnere dich daran, dass du deinen Selbstwert nicht verdienen und auch nicht verlieren kannst und dass Selbstliebe, Dankbarkeit und Vertrauen letztendlich das einzige sind, was dir die Tür zu dauerhafter Lebensfreude öffnet.

 

Da es in allen Lebenslagen sehr hilfreich ist, die eigenen Gedanken zu meistern (dir also nicht jeden Blödsinn á la „Ich bin nicht liebenswert genug“ zu glauben), deinen Körper zu spüren (nicht erst, wenn er schmerzt) und gesund mit deinen Gefühlen umzugehen (anstatt sie entweder zu verdrängen oder in ihnen zu ertrinken), ist es zweitrangig, welches Problem letztendlich der Auslöser ist, der dazu führt, dir Hilfe zu suchen.
Entscheidungsschwierigkeiten, Sinnkrise, Beziehungsprobleme aller Art (mit Partnern, Kollegen, Freunden oder Familienangehörigen), mangelndes Selbstbewusstsein, … – wir finden gemeinsam einen Weg, wie du deine Intuition wahrnehmen und Lösungen entdecken kannst.

Was ich darüber hinaus noch tue:

  • Ich denke mir Hausaufgaben für dich aus.
    Denn es bringt ja nichts, wenn wir eine nette Beratungsstunde haben, du aber im Alltag wieder nicht weißt, wie du dir helfen kannst. Die Verantwortung für deine erwünschte Veränderung liegt immer in deiner Hand (Was für eine Freiheit, unabhängig zu sein/werden!).
  • Ich schreibe Meditationen, die in der Regel in den Gruppenangeboten zum Einsatz kommen.
  • Mit größter Freude leite ich systemische Aufstellungen, einzeln und in Gruppen.
  • Ich erstelle Kurskonzepte und Workshopabläufe, nur um sie dann häufig vor Ort wieder über den Haufen zu werfen und intuitiv den Bedürfnissen der Teilnehmer zu folgen.
  • Seit 3 Jahren bin ich begeisterter Fan von Trance Tanz, baue diese Methode immer wieder gerne in Workshops ein und erfreue mich am monatlichen Trommel- und Trance Tanz – Abend mit Laura Ciuca.
  • Ich führe dich durch Körper- und Bilderreisen.
  • Nur noch in Einzelfällen kommen Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung zum Einsatz.
  • Gefühlte Stunden beantworte ich Mails und Anrufe.
  • In sehr unregelmäßigen Abständen schreibe ich Blogbeiträge und (in ähem… noch größeren Abständen) drehe ich Videos.
  • In den Ferien gebe ich Kinderyogakurse und zusammen mit meiner lieben Kollegin Manuela Brenner Selbstbehauptungskurse für Kinder. Die Selbstbehauptungskurse erweitern wir gerade um ein sexualpädagogisches Angebot für Teenager.

In den letzten Jahren durfte ich mit Kindergartenkindern Yoga üben, mit Studenten der Regensburger Uni Burnoutprävention machen und mit Buchhaltern Teamwerte definieren.
Für dieses abwechslungsreiche Programm liebe ich meine Selbstständigkeit!

 

Den Erstklässlern habe ich heute erzählt, dass auch Erwachsene mal traurig, ängstlich oder wütend sind und keine Lust mehr auf Streiteren haben. Wenn sie mit diesen Gefühlen alleine nicht gut klar kommen und bei den Streits keinen Ausweg finden, kommen sie zu mir und wir reden darüber.
Die Kinder haben berichtet, wie sie selbst mit ihren Gefühlen umgehen. Mit einer Atemübung haben wir zusammen erfahren, wie man sich in Stresssituationen entspannen kann und bei einer Miniphantasiereise haben wir uns in Tiere verwandelt. Ich glaube, das war ein ganz passender kleiner Ausschnitt aus meinem Alltag.

Ich habe keine Ahnung, wie ich all diese Tätigkeiten unter einem Begriff vereinen soll.
Als großer Genießer von Sprache fehlen mir ausgerechnet hierbei die Worte.
Mein Mann neckt mich oft grinsend mit der Bezeichnung „Master of Glitzer“, weil ich in jedem Problem früher oder später etwas Positives entdecke.
Außerdem  geht es doch irgendwie immer um mehr Leichtigkeit, Lebensfreude,  (Selbst-)Liebe  – also mehr Glitzer im Leben!

Auf die Visitenkarte will ich das trotzdem nicht schreiben. Vielleicht kommt die Eingebung ja noch…
Hast du eine Idee?
(Und klar habe ich schon einige Marketing- und Sales Kurse absolviert. Die waren auch in der Regel sehr hilfreich, nur bei der Berufsbezeichnung eben nicht 😀 )

Hast du Wünsche, mit was ich dich unterstützen kann? Blogbeitrag, E-book, Onlinekurs, Meditationen, Videos? Welche Themen interessieren dich?

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